Two more Weeks to go: Das erwartet Pittsburgh

Two more Weeks to go: Das erwartet Pittsburgh
Copyright Brook-Ward

Jetzt zählt’s für die Pittsburgh Steelers. Jetzt müssen die Karten auf den Tisch. Auf dem Weg in die Playoffs warten für Black and Gold noch Auswärts-Aufgaben in New York/New Jersey bei den Jets und zum Abschluss in Baltimore (voraussichtlich gegen den zweiten Quarterback, also Robert Griffin III).

Die Gegner um den finalen Wildcard-Spot in der AFC sind, wie es aussieht, zwei Teams aus der AFC South, nämlich die Houston Texans und die Tennessee Titans. Verlieren die Steelers beide Spiele und gehen für die Season nur 8-8, könnten theoretisch noch andere Teams in den Kampf eingreifen. Aber sollte dieses Szenario mit zwei Niederlagen für Pittsburgh passieren, hätte man ohnehin die Legitimation verwirkt, in die Postseason zu gehen.

Zunächst also die Aufgabe gegen die Jets, den jungen Quarterback Sam Darnold und natürlich Running Back Le’Veon Bell. Die Vorgeschichte mit Bell und den Steelers, dass Bell eine ganze Season den Dienst verweigerte und die Mannschaft hängen ließ, kennen sicher alle, die dies lesen. Das Game ist definitiv als Revenge Game der Steelers gegen ihn, der sich freigepresst hat aus Pittsburgh, zu werten – und als nichts anderes. Sportlich läuft es für den ehemaligen Pro Bowler dürftig seit dem Wechsel: 676 Rushing Yards in 13 Spielen, drei Rushing Touchdowns, 3.3 Yards per Carry.

Fokus darf nicht (nur) auf Bell liegen

Aber es ist freilich kein Spiel der Steelers gegen einen einzigen Running Back, der mal bei ihnen war, sondern eine Aufgabe, die ernst zu nehmen sein wird, um nicht auf die Schnauze zu fallen (wie zuletzt gegen Buffalo).

Fakt ist, dass sich die Steelers keine weitere Offense-Leistung wie gegen die Bills erlauben können – fehlerhaft und völlig unproduktiv zugleich. QB Devlin Hodges muss sein Game wieder zurück auf das solide Level heben, das er vor dem Bills-Spiel abrufen konnte. Hodges wird jedenfalls auch im MetLife Stadium starten.

Die Dinge liegen so, dass die Jets eigentlich eine gute Laufverteidigung haben (die von den Ravens letzte Woche allerdings zerfetzt wurde), über den Pass aber sicher angreifbar sind. Zudem läuft die Offense viel stärker über Darnold als über Bell und die Running Backs. Darnold hat Potential, macht aber auch sehr viele Fehler, was sich gegen die starke Steelers-D – vor allem auf den Pass Rush blickend – nicht groß ändern sollte.

Gutes Gefühl für Week 16

Für die Jets geht es um absolut nichts mehr, für die Steelers um ihre Season. Pittsburgh sollte einen Weg finden, die Jets nicht groß scoren zu lassen und zu siegen, ähnlich dem Arizona-Game vielleicht.

Davon unbenommen wartet, so mutmaße ich mal, die schwierigere Aufgabe in Week 17 auswärts gegen die Ravens. Pittsburgh war im ersten Saisonduell gegen Baltimore zumindest gleichwertig, hatte QB Lamar Jackson im Griff und verlor sehr unglücklich.

Danach spielte sich Baltimore jedoch in lichte Höhen und steht möglicherweise vor der Situation, dass es für die Franchise in der Abschlusswoche um nichts mehr geht. Für diesen Fall wurde ein Schonen von Jackson bereits angekündigt.

Ravens werden Spiel nicht abschenken

Ebenso wie beim Jets-Game könnte es also auf die Konstellation hinauslaufen, dass zum Abschluss eben ein Team voll liefern muss – und das andere sich eigentlich schonen könnte/möchte.

Nur: Baltimore ist diese Season um Welten besser als die Jets, und auch die Backups werden/würden mit Selbstvertrauen ausgestattet sein und sich für die Playoffs zeigen wollen. Und nicht zuletzt: Die Steelers sind der Erzfeind der Ravens. Die hätten es sicher ganz gerne, würden sie es bewerkstelligen, Mike Tomlins Guys aus der Postseason herauszuhalten.

Ich habe bei Baltimore-Away-Games immer ein schlechtes Gefühl, das ist auch dieses Mal so. Devlin Hodges könnte der Ravens-Defense, unter Head Coach John Harbaugh immer ein guter Mannschaftsteil, nicht gewachsen sein – und auch die Crowd Noise wird eine Rolle spielen.

Mein Gefühl: Die Steelers gewinnen bei den Jets, verlieren aber recht deutlich bei den Ravens. Und müssen darauf bauen, dass Tennessee nicht beide Spiele (gegen Saints und dann gegen Houston) für sich entscheidet.

photo credit: Brook-Ward <a href=”http://www.flickr.com/photos/57915000@N02/45075980872″>James Conner</a> via <a href=”http://photopin.com”>photopin</a> <a href=”https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/”>(license)</a>

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