Elitär: Die 2 besten Offenses, auf die Pittsburgh trifft

Elitär: Die 2 besten Offenses, auf die Pittsburgh trifft
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Das Beitragsbild mag verwirrend sein (ich entschuldige mich), denn die Packers sind bei den Top 2 nicht dabei. Auch weil sie diese Regular Season gar nicht gegen Black and Gold spielen … Aber das nur am Rande.

Hier die – für mich – beiden gefährlichsten Offenses, die am Steelers-Schedule stehen:

# 2: Ravens

Apropos AFC North, apropos Rückblick auf 2019: Im Vorjahr war auch Pittsburgh-Erzrivale Baltimore gerade offensiv lange echt gut unterwegs – nur um dann in den Playoffs überraschend gegen die Titans einen Bauchfleck hinzulegen.

QB Lamar Jackson hat 2019 zweifellos eine bemerkenswerte Season hingelegt und über den Pass wie auch vor allem über den Lauf Spiele entschieden. Allerdings haben in der NFL-Geschichte „Rushing Quarterbacks“ nie mit sonderlich hoher Konstanz in ihren Karrieren geglänzt. Und diese Karrieren wurden nicht selten auch nochmals verkürzt, weil sich QBs, die viel laufen, auch – Annahme von mir – öfter verletzen dürften als Pocket Passer. Kurzum: In welchem Maße Jackson seine MVP-Leistung aus 2019 wird wiederholen können, das bleibt für mich schon abzuwarten.

Im Vorjahr hat der junge Passgeber neben seinen eigenen Skills stark von zwei Dingen gelebt: Von einem sehr guten klassischen – über die Running Backs konzipierten – Laufspiel. Und von einer natürlichen Chemie zu seinen Tight Ends, vor allem zu Mark Andrews, die er immer wieder gesucht und gefunden hat.

Allerdings: Die Wide-Receiver-Riege der Ravens reißt niemanden vom Hocker. Das weiß Baltimore selbst auch, nicht von ungefähr kommen die Gerüchte, man möchte Dez Bryant oder Antonio Brown testen bzw. verpflichten. Auch das Karriereende von Guard Marshall Yanda, einem langjährigen Pro-Bowler, könnte den Ravens zu kiefeln geben.

Auf diese weiteren Top-Offenses trifft Pittsburgh ebenfalls

# 1: Cowboys

In einem meiner ersten Beiträge für diesen Blog habe ich vorausgesagt, dass Dallas den Super Bowl im Februar 2020 als NFC-Champ erreichen wird. Mit dieser Prognose bin ich gnadenlos gescheitert, weiß aber eigentlich nicht so recht wieso.

Denn die Cowboys hatten im Vorjahr schon eine Offensive, die sich LOCKER in die Playoffs hätte bringen können. Und schlechter ist der Squad on Offense keineswegs geworden. Das beginnt bei Super-Bowl-winning Coach Mike McCarthy. Der langjährige Packer hat vom glücklosen Jason Garrett übernommen und könnte als offensiver Guru das gewisse Etwas nach Texas bringen.

Quarterback Dak Prescott, der die Season – Stand jetzt – als Franchise-Player (hier muss Dallas aufpassen, ihn nicht irgendwann recht bald an einen Konkurrenten zu verlieren) spielen wird, ist nicht Liga-Spitze aber wahrscheinlich ein Top-10-Passer. Prescott hatte schon einige Seasons, in denen er frappierend wenige Turnover produzierte: eine Eigenschaft, die sehr positiv und nicht selten maßgeblich für Erfolg ist. Der Bursche kann schon was.

Über RB Ezekiel Elliott und die Investments der Cowboys in die Offensive Line wird vielerorts ja immer wieder geschrieben. Kurzum: Im Laufspiel ist Dallas bestens aufgestellt.

Und wo man den großen Schritt für einen möglichen tiefen Playoff-Run gemacht hat: das könnte gut und gerne die Wide-Receiver-Position sein. 2020-Rookie-First-Rounder CeeDee Lamb eilen Lobeshymnen aus dem Camp und dem Cowboys-Umfeld voraus. Lamb vervollständigt einen Corps, der ohnehin schon mit Amari Cooper und Michael Gallup bestückt war, ebenfalls Young Talent. Dass die Tight-End-Position bei den Silbernen mit dem Stern nicht viel hergibt: geschenkt. Die Steelers müssen in Week 9 in Dallas auf der Hut sein vor dieser Offensive.

Auf diese weiteren Top-Offenses trifft Pittsburgh ebenfalls

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