Sommer-Power-Ranking

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Viel wird vor der Season in NFL-Fankreisen gemauschelt, wer denn das stärkste Team sei, mit wem zu rechnen ist, wer total im Umbruch ist. Natürlich bringt erst Week 1 wirklich Aufschlüsse, aber im Sommerloch ist das Kaffeesudlesen dennoch eine nette Beschäftigung. Hier meine Einschätzung der Kräfteverhältnisse in der NFL vor Week 1 der Regular Season, darunter einige Anmerkungen:

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Anmerkungen

  • Zunächst zu den Steelers: Rang 12 finde ich ziemlich passend. Impliziert eine Season, in der lange um die Playoffs gekämpft werden könnte und in der man ein Stück weit aus der Außenseiterrolle startet.

  • Die Patriots sind die Nummer 1, weil’s unpassend wäre, den Super-Bowl-Gewinner nicht on top zu haben. Sie haben das letzte große Game gewonnen und in der Offseason konnte diesen Umstand auch niemand verändern.

  • Bei den Rams beunruhigt mich die Situation um Todd Gurleys Gesundheit schon ein bisschen. Fällt er, fällt die Offense der Rams (Super-Bowl-Erinnerungen lassen grüßen).

  • Die Chargers sind ein Team, das VERDAMMT oft in der Offseason gehypt und gepusht wird. Letztes Jahr konnten sie das in der Regular Season auch rechtfertigen, aber das Play-Off-Aus in Boston war einfach jämmerlich und zeigte, dass sie noch nicht (oder wieder einmal nicht) mit den wirklichen Big Boys mitgehen können.

  • Auch die Bears hab ich nur auf 11 – und damit niedriger, als viele andere sie ranken. Die Defense Chicagos ist für mich in der Verlosung, die beste der League zu sein. Aber in der Offense fürchtet man keinen einzigen Spieler der Bears. QB Mitchell Trubisky seh ich kritisch, bis er mich eines Besseren belehrt.

  • Die Browns nur auf 17 mag ein Schocker sein, aber ich finde den Hype um sie weit überzogen. QB Baker Mayfield schaut sehr nach einem Franchise-Quarterback aus und sie haben an vielen Positionen Talent. Aber der neue Star-WR Odell Beckham ist genauso Skandalnudel wie Differencemaker. Ob da unter einem Rookie-Head-Coach wirklich alles ruhig und rosig bleibt?

  • Aus der Gruppe Titans, Panthers, Niners wird einer überzeugen, könnte ich mir absolut vorstellen. Die sind bei mir zwar nur im Mittelfeld, aber wenn sie gut starten, haben alle drei das Potential auf zumindest eine Playoff-Wildcard.

  • No Love von mir vorerst für die Raiders in der Abschiedssaison in Oakland. Die Fans werden sicher nicht in Scharen kommen, wenn der Umzug nach Vegas naht und ich bin nicht sicher, ob Jon Gruden der Richtige als Head Coach für das Projekt ist. Zudem: viel Freude mit diesem Antonio Brown …

  • Ähnliches gilt für die Jets, was die Chance auf schnellen Erfolg betrifft: Auch sie haben – mit Le’Veon Bell – eine Ex-Steelers-Diva dazugeholt. Von den Playoffs ist New York dennoch noch ein Stück weit weg.

  • Und das Ende zieren die New York Giants und die Miami Dolphins. Bei “Big Blue” erschließt sich mir der Plan nicht, nach wie vor auf QB Eli Manning zu setzen, der spieltechnisch “done” ausschaut. Und Miami wirkt total im Argen und im Rebuild – dazu mit Rookie-HC. Der First-Overall-Pick würde mich für die Fins nicht wundern.

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