Power-Ranking und Ausblick auf Week 12

Power-Ranking und Ausblick auf Week 12
Copyright Brandon Mowinkel

Die Niners verteidigen Platz 1 im Ranking. Man hätte auch die Ravens über sie heben können, jedoch hat San Francisco immer noch den besseren Record. Daher steht man weiterhin an der Spitze.

Ganz unten habe ich mich für eine neue Nummer 32 entschieden, weil die Bengals in Oakland zumindest halbwegs knapp dran waren und gezeigt haben, dass sie noch nicht tot sind.

(Weiterlesen unter der Grafik)

19-1EVEN
28-2EVEN
3
9-1EVEN
48-2EVEN
58-2EVEN
68-2 UP
78-3 DOWN
87-4EVEN
96-4EVEN
106-4 UP
116-4 DOWN
127-3 UP
135-5 DOWN
146-4 UP
156-4 UP
165-5 DOWN
175-5 DOWN
185-5 DOWN
193-7 UP
204-7 DOWN
214-6 DOWN
224-6 UP
233-7EVEN
243-6-1 DOWN
254-6 DOWN
263-7-1EVEN
273-7 UP
283-7 DOWN
292-8 DOWN
302-8EVEN
310-10 UP
321-9 DOWN

Der beeindruckendste Aufsteiger

Atlanta Falcons

Wo kommt das denn plötzlich her, was die Falcons gerade abziehen? Zunächst klarer Sieg im Superdome gegen überforderte Saints, dann haushoher Sieg gegen die Panthers (eine zumindest passable Mannschaft). Warum nicht früher?

Rund um die Bye Week Atlantas habe ich mal geschrieben, dass ich nur noch auf Vollzug bei der Ablöse von HC Dan Quinn warte. Die Falcons-Obrigkeit hat sich dagegen entschieden, stattdessen wurden einigen Trainern neue Position Groups zugeteilt: eine scheinbar goldrichtige Idee. Finishen die Falcons stark – in der Nähe von 8-8 vielleicht – könnte auch weiterhin auf Quinn gebaut werden.

Der markante Absacker

Houston Texans

Wer glaubte, dass die Texans aktuell ein AFC-Contender auf eine Super-Bowl-Teilnahme sind, sollte nochmal nachzudenken beginnen. Eine 7:41-Auswärtspleite in Baltimore ist in dieser Heftigkeit peinlich für jemanden, der als Division Leader zu den Ravens reiste.

Klar, QB Deshaun Watson und Star-Wideout DeAndre Hopkins sind geniale Pieces on Offense. Aber sonst ist’s halt bisweilen ein bisschen wenig: schwache O-Line, Laufspiel überzeugt nicht, die Defense leidet noch immer nach dem Verlust von DE J.J. Watt (IR). Houston ist im Stande, die AFC South zu gewinnen – darüber hinaus glaube ich nicht, dass dieser Squad eine große Rolle spielen kann und wird. Mal schauen, wie’s in der Nacht gegen die Colts ausgeht.

Steelers-Ranking argumentiert

Rang 18,  fünf Plätze verloren

Die Steelers haben nach vier Siegen zuvor in Cleveland einen heftigen Dämpfer erlitten. Dass man im Zuge dessen auch James Conner und JuJu Smith-Schuster verletzt verlor – die auch gegen die Bengals fehlen – schmerzt.

Die Steelers sind aktuell beim Playoff-Picture außen vor. Und das wird auch so bleiben, wenn die Offense weiterhin so spielt wie in Ohio zuletzt.


Zwei aktuelle Gedanken zur NFL säuberlich geordnet:

  • Apropos Cleveland zuletzt: Der Outfall nach dem Skandal am Ende war beträchtlich. Ein Steeler und zwei Browns erhielten Matchsperren, am heftigsten erwischte es – und das freilich zurecht – Myles Garrett, der zumindest für die ganze Season plus Postseason gesperrt worden ist. Die Sperre von Steelers-Center Maurkice Pouncey wurde nach Einspruch zumindest von drei auf zwei Spiele reduziert.

  • Wenn ich über das AFC-Playoff-Feld nachdenke, tut sich da schon eine Kluft auf zwischen Teams, denen ein Run zuzutrauen ist und Teams, denen ich eigentlich nichts Richtung Super Bowl zutraue. Die Ravens, Patriots und Chiefs wirken wie die relevanten Teams in dieser Conference, mit den nötigen Waffen, um erfolgreich zu sein. Colts, Texans, Raiders oder Titans mögen nette Teams sein, sie waren und sind mir aber zu unkonstant (und haben teils auch heftige Pleiten erlitten), um ihnen einen Upset gegen die anderen drei oben Genannten zuzutrauen.

Wer wartet in Week 12 auf die Steelers?
Und wie stark sind die?

Auswärts gegen Cincinnati Bengals

Neu fokussieren und neu gruppieren um QB Mason Rudolph heißt es für die Steelers nach dem unrühmlichen Auftritt bei den Browns. Pittsburgh werden James Conner und JuJu Smith-Schuster fehlen, die man überaus gut gebrauchen hätte können. Dafür sollte man WR Diontae Johnson dabei haben und RB Benny Snell zurückbekommen.

Es wird einen guten Gameplan und eine Defense in der Form des Rams- oder Colts-Spiels brauchen, um bei den Bengals zu bestehen. Ich erwarte nämlich ein enges Duell und alles andere als ein Freispiel gegen ein 0:10-Spiel.

Die Season der Bengals ist ohnehin eine unterm Hund. Womit motivierst du dich also, wenn du im November noch kein Spiel gewonnen hast? Wohl damit, einem verhassten Division-Rivalen die Suppe zu versalzen. Zuletzt in Oakland hat Cincinnati nur knapp verloren und passablen Fighting Spirit gezeigt.

Ich halte einen Ausgang in der Range eines knappes Sieges bis zu einer knappen Pleite für möglich. Diesmal bleibe ich aber optimistisch und sage: 21:20 Steelers.

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