Nutzt Pittsburgh seinen Fitness-Vorteil gegen die Eagles?

Nutzt Pittsburgh seinen Fitness-Vorteil gegen die Eagles?
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Aufgrund von Corona-Fällen beim Gegner ist für die Steelers ihr Week-4-Matchup gegen die Titans in Nashville ins Wasser gefallen.

Weiter geht es nun diese Woche am Heinz Field – vor einigen tausend Pittsburgh-Fans – gegen die Philadelphia Eagles.

Zeit für eine kleine Vorschau und ein Abwägen der Chancen, ob es Black and Gold gelingen kann, weiterhin „perfect“, also ungeschlagen, zu bleiben.

Die Eagles kommen frisch von einem Statement-Win in San Francisco. Die 49ers waren in dem Spiel zwar ersatzgeschwächt, Philadelphia aber nicht minder. Und daher ist der Sieg an der West Coast durchaus beeindruckend gewesen.

Er sagt aus, dass die Steelers die Eagles nicht unterschätzen dürfen. Zumal es für die Gäste im „Duell um Pennsylvania“ auch darum geht, ihren dürftigen wie etwas bizarren 1-2-1-Record aufzubessern, der aktuell trotzdem zur Führung in der strauchelnden NFC East reicht.

Philly wird u.a. TE Dallas Goedert, T Jason Peters und G Brandon Brooks (alle IR- oder PUP-List) ebenso nicht zur Verfügung haben wie die beiden Star-Receiver Alshon Jeffery und DeSean Jackson. Eine klare Schwächung der Offense, die sich bemerkbar machen sollte.

Die Defense der Eagles ist bis auf Starting Corner Avonte Maddox aber recht fit – und sie bringt durchaus die Klasse mit, es den Steelers am Sonntag ungemütlich zu machen. Aufzupassen hat die Steelers-O-Line vor allem auf DT Fletcher Cox, einen mehrmaligen Pro Bowler. Mit Nose Tackle Javon Hargrave wartet zudem ein alter Bekannter, der die Steel City vor dieser Season verlassen hat.

Auf Seiten der Steelers gab’s unter der Woche im Training einen kurzen Schreckmoment für die Fans zu verdauen, als OLB TJ Watt wegen einer Knieverletzung am Donnerstag nicht trainieren konnte. Watt war aber am Tag darauf wieder im Kreise der Mannschaft und wird spielen können.

Final Call

Philadelphia hat mit dem Sieg  gegen die Niners Charakter gezeigt und wird sich auch in Pittsburgh wehren. Die Mannschaft ist gut gecoacht und hat schon öfter schlechte Saison-Starts noch in herzeigbare Records umgedreht.

Allerdings sind die Steelers momentan durch die Bank weniger von Verletzungen heimgesucht als die Eagles, was HC Mike Tomlin und sein Team sicher zu ihrem Vorteil ausnutzen wollen.

In der Offensive Line (wo Tackle Lane Johnson zudem angeschlagen starten wird) und bei den Receivern ist Philly extrem dünn aufgestellt: Am Papier neigen sich diese Matchups Richtung Steelers-Pass-Rush und Steelers-Cornerbacks.

Ich habe grundsätzlich ein recht gutes Gefühl für das Spiel, musste aber während der unfreiwilligen Steelers-Bye-Week auch darüber reflektieren, dass bislang noch bei weitem nicht alles gut war bei und für Black and Gold.

Die Steelers haben gegen Gegner gespielt, die momentan kumuliert bei einem Record von 1-11 stehen. Und keinen dieser drei enttäuschenden Gegner (Giants, Broncos, Texans) hat Pittsburgh über 60 Minuten beherrscht.

Hoffentlich kann das Team sein Vorhaben umsetzen, seinen besten Football noch zeigen zu wollen. Dass der noch nicht da war – das ist jedem bewusst in Pittsburgh.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Steelers mit der Eagles-Front-Seven doch ihre Troubles haben, aber unterm Strich sollte es sich bezahlt machen, dass sie mehr Waffen zur Verfügung und mehr gute fitte Spieler am Roster haben.

27-19 Steelers

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