Aufgepasst! Diese 2020-Gegner sind offensiv richtig gut

Aufgepasst! Diese 2020-Gegner sind offensiv richtig gut
Copyright Matt McGee

Tja, auf wen treffen die Steelers denn ab Herbst so überhaupt? Wen gilt’s zu überwinden auf dem Weg Richtung eines tiefen Playoff-Runs?

Welche gegnerische Offense hat am Papier und natürlich mit den Eindrücken aus 2019 die größte Schlagkraft?

Hier der Versuch eines Top-3-Rankings in zwei Teilen:

Barely missed the cut: Texans, Eagles, Colts

Diese drei, die ich gerade nicht in die Top-Riege aufgenommen habe, sind für mich allesamt durchaus potente Offenses. Aber das gewisse Etwas fehlt mir, es schrillt jeweils so eine kleine Alarmglocke.

Die Colts sind ein klassischer Offseason-Liebling, wie es etwa auch die Chargers (dürfte mit Philip Rivers zusammenhängen …) oder Packers immer mal wieder waren oder sind. Aber genau ebengenannter Neo-Quarterback Philip Rivers hat schon in seinen letzten Charger-Jahren nicht überzeugt. Warum sollte er nun in Indianapolis plötzlich seine Interception-Zahl deutlich drosseln können? Die Colts punkten on Offense vor allem mit einer starken Line, aber die Skill-Position-Guys sind nichts Besonderes. Und TY Hilton wird auch schon 31.

Die Texans haben in einem lächerlich einseitigen und für sie negativen Trade WR-Superstar DeAndre Hopkins nach Arizona verscherbelt – was bleibt da also noch?
Houston bringt mit seinem Quarterback Deshaun Watson einen Mann mit, der Pittsburgh sicher weh tun wird können. Seine Supporter-Riege ist ohne Hopkins aber nicht furchteinflößend. Dessen Abgang hat man mit der Akquise von Randall Cobb und Brandin Cooks notdürftig versucht abzudecken, auf RB hat David Johnson seine dominanten Zeiten hinter – es sei denn, er belehrt uns nach sehr dürren und dürftigen Jahren eines Besseren.

Und na ja, die Eagles sind immer mal wieder gerne ein wenig overhypt – und dann in der Regular Season furchtbar inkonstant. Die Trades wären mit QB Carson Wentz, TE Zach Ertz und eventuell 2020-First-Round-Wideout Jalen Reagor sicher da. Allerdings kann man auf WR Alshon Jeffery nicht mehr konstant bauen und rostert mit DeSean Jackson einen Unruheherd, der in der Offseason mehr durch extrem dumme Social-Media-Postings als durch sonst was aufgefallen ist.

# 3: Browns

Überraschung, Überraschung – aber zwei der drei Top-Offenses, die Pittsburgh vor der Brust hat, wähne ich in der eigenen Division. Puncto Browns blieb bei mir 2019, als sie auch schlecht gecoacht waren, das Gefühl hängen, dass dieses Team einfach schrecklich underperformt für die Namen der Spieler, die dort herumrennen. QB Baker Mayfield hatte ein richtig enttäuschendes Down-Year, weiß das aber auch selbst und hat als ehemaliger First-Overall-Pick die Skills, seine Leistung deutlich über Vorjahresniveau hinaus zu entwickeln. Schafft er das doch nicht, könnte er rasch Geschichte sein in Ohio.

Von den Wideouts Jarvis Landry und Odell Beckham bin ich per se kein Fan, weil sie oft wie egoistische Troubleshooter rüberkommen. Rein sportlich ist ihnen großes Potential aber nicht abzusprechen. Auch sie müssen aber endlich mehr liefern.

Die Position, deretwegen ich die Browns eigentlich auf die Liste gehoben habe, ist Running Back. Starter Nick Chubb ist einer der besten Backs in der AFC und hat dies 2019 mit Leistung untermauert. Sein Sidekick Kareem Hunt, einst ein Star in Kansas City, bringt ähnlich viel Klasse mit. Gerade in Two-Back-Sets, in denen einer der beiden als Receiver eingesetzt werden kann, ist Cleveland richtig gefährlich. Auch die Line und die Tight-End-Position sind anständig besetzt.

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