AFC-North-Konkurrenz: Cleveland Browns

AFC-North-Konkurrenz: Cleveland Browns
Copyright Brook-Ward

“AFC-North-Ball”, wie Head Coach Mike Tomlin gerne zu sagen pflegt, wird auch heuer wieder stark über den Erfolg der Steelers-Season mitentscheiden: Also die Spiele gegen die direkte Konkurrenz aus der eigenen Division.

Starten wir mit DEM langjährigen Sorgenkind der AFC.

Hier ist mein Blick auf Cleveland:

Die Browns – was steckt hinter dem Hype?

Dass ich mich noch nicht voll dem “Cleveland goes to the Superbowl!!!”-Hype hingegeben habe, könnte schon durchgedrungen sein. Dennoch ist es nicht zu bestreiten, dass Cleveland mit General Manager John Dorsey im Amt seinen Roster in den letzten zwei Offseasons klar verbessert hat und auf einem gutem Weg hin zu Erfolg ist.

Die Browns haben in den ersten beiden Preseason-Games gut ausgeschaut, im dritten sind sie etwas gestrauchelt (was noch sehr wenig aussagt). Starting Quarterback Baker Mayfield hat noch wenig gespielt bisher.

Ich stimme vielen Experten zu, dass von Mayfield in seinem zweiten Jahr eine weitere Steigerung zu erwarten ist. Der 2018-First-Overall-Pick hat in der letzten Season einfach zu gute Ansätze gezeigt, als dass die Browns-übliche Regression folgen könnte.

Mögliche ausgeblendete Problemfelder

Ich sehe Cleveland trotzdem eher in der Nähe von 8-8 als zum Beispiel bei einer First-Round-Bye für die Playoffs – ganz einfach weil mir bei all dem Hype gewisse Aspekte übersehen werden:

Ja, mit Wide Receiver Odell Beckham kam Extraklasse in den Squad. Aber ein Star, der wie Beckham auch Allüren mitbringt, schafft schnell ein schlechtes Klima, wenn es nicht läuft. Oder setzt irrationale Handlungen, die dem restlichen Team nicht behagen können: Antonio Browns zeigt das gerade in der Vorbereitung der Oakland Raiders.

Zudem haben die Browns einen Rookie-Head-Coach an der Sideline, der sehr rasch in diese Sphären aufstieg und nicht als gewachsener Head-Coach-Kandidat mit der nötigen Autorität galt.

D-Line und Running Backs als zwei Stärken

Die Offensive Line und die Laufverteidigung wirken eher wie NFL-Durchschnitt als wie Teamstärken. Ebendiese haben die Browns aber zweifellos im Pass Rush oder auf der Running-Back-Position.

In der D-Line bekommt Star-Defensive-End Myles Garrett Unterstützung von den Neuverpflichtungen DT Sheldon Richardson und DE Olivier Vernon, beide erprobte Football-Player in dieser Liga. Auf Running Back hat 2018-Draft-Pick Nick Chubb Breakout-Potential. Zudem bekommen die Browns zu Season-Mitte den davor gesperrten Ex-Chief Kareem Hunt mit dazu.

Tipp: Rang 3 in der AFC North (Record Richtung 8-8)

Hier geht’s zur Preview der Cincinnati Bengals

Hier geht’s zur Preview der Baltimore Ravens


photo credit: Brook-Ward <a href=”http://www.flickr.com/photos/57915000@N02/35205008931″>Line Of Scrimmage</a> via <a href=”http://photopin.com”>photopin</a> <a href=”https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/”>(license)</a>

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